Die Digitalisierung in der Heim- und Haustextilbranche

Podcast März 03, 2021

Im Interview mit Mag. Paul Mohr (Geschäftsführer Vossen GmbH & Co. KG)

Mag. Paul Mohr, Geschäftsführer bei der Vossen GmbH & Co KG, und Gerrit Meinke, Geschäftsführer bei der KMS Meinke OHG sprechen im heutigen Podcast über die Zukunft der Heim- und Haustextilbranche. Welche Rolle spielen dabei die Digitalisierung und wie kann man sie gewinnbringend einsetzen? Darüber hinaus steht auch die DIGITEX Home & Living als erste digitale Messe der Heimtextil- und Haustextilbranche im Fokus.

Zusammenfassung - Die Bedeutung der Digitalisierung

„Es gibt immer wieder Prozesse, die dazu führen, dass alte Strukturen verdrängt werden und diese schöpferische Zerstörung ist kein Systemfehler, sondern sie ist notwendig, um eine Neuordnung zu schaffen.“ Paul Mohr macht schnell klar, dass es nicht darum geht auf die Zukunft zu warten, sondern diese aktiv mitzugestalten.

Digitale Formate – jetzt

„Es ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt die Digitalisierung auch im Messebereich zu fokussieren. Digitale Formate sind genau auf derzeitige Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten“ ,antwortet Paul Mohr auf die Hypothese Meinkes, dass die Heimtextil- und Haustextilbranche nicht unbedingt als digitaler Vorreiter gilt. Mohr sieht die Offenheit gegenüber neuen Formaten gegeben. „Diese gilt es zu nutzen und zu organisieren, dann kann da etwas sehr Spannendes entstehen.“

Die Ziele sind die gleichen

Egal, ob es um eine digitale oder eine physische Messe geht – das Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, die vernetzt, die Menschen zusammenbringt und Produkte präsentiert.

Kommunikation im Mittelpunkt

Bei all der all den Unbekannten im Hinblick auf digitale Messeformate steht vor allem die Kommunikation der Akteure im Vordergrund.

Es geht um den Content

„Wir haben bereits vor Jahren aufgehört, Produkte zu verkaufen. Wir verkaufen Gesamtkonzepte. (…) Es geht um die Story dahinter“, macht Mohr deutlich. Diese Stories, die Begeisterung auslösen gilt es nun auch digital zu verbreiten. Für die Besucher heißt das: auf die Website gehen, auf den Messestand gehen und sich inspirieren und begeistern lassen.

Haptik über Musterbox

Haptik über eine digitale Messe zu vermitteln wird als zentrale Herausforderung gesehen. „Bis zu einem gewissen Maß, kann ich diesem Argument auch etwas abgewinnen“, berichtet Mohr. Vossen entwickelte parallel die Lösung mit Hilfe einer Musterbox dem Besucher auch haptische Erlebnisse zu ermöglichen. „Es gibt spannende Möglichkeiten, das Digitale und das Analoge zu verbinden“, führt Mohr weiter aus. Meinke ergänzt, dass es auch hier darum geht, kreativ auf die Herausforderungen zu reagieren.

DIGITEX als Entscheidungsgrundlage

Mohr stellt heraus, dass der Informationsgehalt im Vergleich zu einer physischen Messe gleich ist. Entscheidungen seitens von Einkäufern könnten sogar über digitale Formate noch wesentlich effizienter getroffen werden.

Zukunft des Formates DIGITEX gilt es zu gestalten

Mit den Trends, die sich vor allem im Moment auch international abzeichnen wird man auch in Verkaufsgesprächen und in Beratungsgesprächen ganz nah sein – auch auf einer digitalen Ebene.

Zeitpunkt einer Heimtextilien- und Haustextilmesse

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Messe in dem Themenbereich? „Kürzere, häufigere Impulse sind deutlich produktiver“, berichtet Mohr von seinen Erfahrungen im Hause Vossen. So wird der Austausch impulsstärker.

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